Projekt SmartLab AAU goes to HAK 1 International Klagenfurt

 MG 1171Die HAK 1 International hat sich erfolgreich an der Ausschreibung des vom Institut für Innovationsmanagement und Unternehmensgründung (IUG) der Alpen-Adria-Universität (AAU) Klagenfurt und der Privatstiftung der Kärntner Sparkasse geförderten Projektes zum Thema „Smart Lab goes to School“ beworben.

In einem dreitägigen Workshop bauten die SchülerInnen Gülü Lejla, Rumpold Luca, Brunner Dominik, Struger Michael und Goritschnig Laura ihren eigenen 3D Drucker zusammen, der kostenfrei in den Besitz der Schule übergeht und zukünftig für Schulprojekte bzw. im Unterricht eingesetzt werden kann. Zudem steht das Smart Lab Team der AAU bis zum Projektende mit Beratungsstunden für die jeweilige Schule zur Verfügung.

An der HAK 1 International Klagenfurt werden jährlich mindestens zwei Juniorcompanies gegründet bzw. elf Übungsfirmen geführt.

Im Zuge dieser Ausbildung sind die Schülerinnen und Schüler gefordert neue Produkte bzw. Dienstleistungen anzubieten. Bisher wurden die Produkte nur fiktiv dargestellt bzw. beschrieben. Durch den Einsatz eines 3D Druckers besteht nun die Möglichkeit, Ideen zu materialisieren.

Die Einsatzmöglichkeiten beginnen schon im 1. Jahrgang, denn die Entwicklung von Geschäftsideen ist im betriebswirtschaftlichen Unterricht im Lehrplan verankert. In den Jahrgängen 2 bis 5 sollen diese Geschäftsideen weiterentwickelt werden und am realen Markt über die Junior Companies als Produkt angeboten werden.

Der Einsatz des 3D Druckers wird klassenübergreifend erfolgen.


Welche Vorteile ergeben sich konkret aus dem Einsatz des 3D Druckers für unsere Schule?

  • Es war bisher nicht möglich, einen Prototyp zu einer Geschäftsidee anfertigen zu lassen.
  • Ein technischer Zugang zur Produktentwicklung wird ermöglicht.
  • In den Juniorcompanies und Übungsfirmen können durch den Einsatz des 3D Druckers reale Produkte (Muster) gefertigt werden.
  • Es wird erstmalig ein Labor eingerichtet, in dem die Schüler lernen, die Produktionskette vollständig wahrzunehmen und auch Lernen mit Verantwortung unter Bedachtnahme von möglichen Gefahren zu arbeiten.
  • Gerade in der Handelsakademie ist es sinnvoll, den Technikbereich den SchülerInnen näher zu bringen sowie die Angst vor der Technik zu nehmen und diese in Neugierde umzuwandeln.

Wir freuen uns auf die Erfahrungen im Einsatz mit dem 3D Drucker sehr.

Die betreuenden Professoren: Mag. Manuela Kleewein, Mag. Birgit Leitsberger, Mag. Andrea Steflitsch, Mag. Roswitha Wimmer

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